

Menschen aus dem Globalen Norden kaufen immer mehr und mehr Kleidung. Mittlerweile besitzen wir im Durchschnitt 20x mehr Kleidungsstücke als unsere Großeltern. Auch ich muss zugeben, dass mein Kleiderschrank langsam überquillt. Der Grund für diese kontinuierliche Anhäufung billiger Kleidungsstücke ist nur durch eine ständige Senkung von Produktionskosten möglich. Diese hat jedoch schwerwiegende Folgen für unsere Gesundheit, unseren Planeten und für das Leben der Arbeiter*innen in der Kleidungsindustrie.
Was ist Fast Fashion?
Definiert wird Fast Fashion vom Cambridge Dictionary als:
„…clothes that are made and sold cheaply, so that people can buy new clothes often „[1]
Damit ist gemeint, dass mehr Kollektionen in kürzerer Zeit entstehen. Trends und neue Kollektionen von Designer*innen werden aufgefasst und in kürzester Zeit imitiert und in geringer Qualität und zu günstigen Preisen von den großen Modeketten produziert. Durch ständig wechselnde Trends wird das Kaufverhalten angekurbelt und Unzufriedenheit mit der Kleidung im Schrank hervorgerufen.
Wer kennt es nicht, es steht eine Feier vor der Tür und schnell muss noch ein passendes Kleid her, obwohl fünf weitere im Schrank hängen?
Mittlerweile gibt es bei H&M, Zara und Co. nicht nur mehr Frühling/Sommer und Herbst/Winter Kollektionen, sondern bis zu 24 sogenannte Mikrokollektionen im Jahr. [2][4]
Mit den ständig wechselnden Trends lässt auch die Qualität der Kleidung schnell nach und unsere Kleidung sieht bald ausgetragen und verwaschen aus. Daher werden in Österreich viele Kleidungsstücke im Durchschnitt nicht häufiger als 5-7x getragen! [2][3][13]

Ein paar Zahlen und Fakten
Die Fashion Industrie ist, nach der Ölindustrie, die zweitgrößte Ursache für Umweltverschmutzung. Die Umweltschäden nehmen mit dem Wachstum dieser Industrie zu!
In den Jahren 2000 bis 2014, genau in der Zeit, in der sich Hersteller*innen auf schnelle Mode fixiert haben, ist die Anzahl der gekauften Kleidungsstücke pro Jahr um 60% gestiegen. Die Produktion hat sich verdoppelt und es wurden mehr als 100 Milliarden Kleidungsstücke neu produziert. Der Pro-Kopf-Konsum von Kleidung stieg in den Jahren 1975 bis 2018 von 5,9 kg auf 13 kg pro Jahr. [4][15][16]
In Europa werden jährlich 5,8 Millionen Tonnen Kleidung entsorgt! Dabei werden 75% auf einer Mülldeponie entsorgt oder verbrannt. Viele Teile davon wurden nicht einmal verkauft oder getragen. Die meisten Kleidungsstücke werden im asiatischen Raum produziert und die Arbeitsbedingungen und Löhne sind erschreckend. [6]
Österreichische Verbraucher*innen kaufen im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke im Jahr. Jedoch werden die Kleidungsstücke nur mehr halb so lange getragen wie noch vor 15 Jahren. [4][15] Wie viel neue Kleidungsstücke kaufst du im Jahr?
Neben der ansteigenden Produktion von Textilien, steigen auch die Umsätze der Konzerne ins enorme. Der Konzern Inditex, zu dem Zara, Bershka und Pull & Bear gehören, hatte im Jahr 2018 über 26 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Auf den weiteren Plätzen folgen unter anderem H&M und C&A.

Die Gefahren hinter billiger Mode
Ein tragischer Vorfall ereignete sich 2013 in einer Modefabrik in Dhaka in Bangladesch. Bei dem Einsturz der Fabrik kamen 1135 Menschen ums Leben und mehr als 2000 weitere Personen wurden verletzt. Trotz der Räumung durch die Polizei, wurden die Arbeiter*innen gezwungen weiterhin in den einsturzgefährdeten Gebäuden zu arbeiten. Hergestellt wurden in den Fabriken vor allem Kleidung für die westliche Welt. Später wurden 18 weitere Gebäude von den Behörden geschlossen. Doch die Nachfrage nach immer mehr, immer günstigerer Kleidung führt zur Ausbeutung von Textilarbeiter*innen im Globalen Süden. Solche tragischen Ereignisse sind in der Modeindustrie keine Seltenheiten. [10]
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Die Auflösung findest du hier.
Wichtig zu erwähnen ist auch, dass viele höherpreisige Unternehmen, die nicht in die Kategorie Fast Fashion fallen, nicht automatisch nachhaltig und fair produzieren. Jede Marke müsste einzeln betrachtet und genau unter die Lupe genommen werden.
Neben den Auswirkungen auf Arbeitnehmer*innen, gibt es auch noch schwerwiegende Folgen für unserer Umwelt:

Bedauerlicherweise werden in den meisten Produktionsländern die giftigen Abwässer der Textilfabriken ungeklärt direkt in die Flüsse geleitet. Diese Abwässer enthalten unter anderem giftige Substanzen wie Blei, Quecksilber und Arsen. Neben der schädlichen Auswirkung auf das Leben im Wasser sind diese auch für die Gesundheit von Millionen von Menschen, welche an den Flüssen leben, gefährlich. Die Verunreinigung wird in das Meer getragen und somit rund um den Globus verteilt. Auch der vermehrte Einsatz von Düngemittel für die Baumwollproduktion belastet die Gewässer. [8]
Die Modeindustrie ist zusätzlich für einen hohen Wasserbrauch verantwortlich. Für das Färben und Veredeln von Textilien werden große Mengen an Frischwasser verwendet. Dabei werden bis zu 200 Tonnen Frischwasser pro Tonne gefärbter Stoff verbraucht. Weiteres werden für 1kg Baumwolle bis zu 20.000 Liter Wasser benötigt. Dies hat dramatische ökologische Folgen für Anbaugebiete, wie die Versteppung des Aralsees (Zentralasien, Kasachstan, Usbekistan), wo der Baumwollanbau das Wasser vollständig entzogen hat. Umgerechnet könnte mit dem Wasser, welches für den Baumwollanbau verwendet wird, 85% des täglichen Wasserbedarfs der gesamten Bevölkerung Indiens decken. 100 Millionen in Indien und 300 Millionen Menschen in China haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. [2][8][13]


Zusätzlich wird auch in den westlichen Ländern wie Österreich das Wasser mit Mikroplastik verschmutzt. Denn Kunstfaser wie Polyester (wird vermehrt bei Sportkleidung eingesetzt) wird aus Erdöl hergestellt. Eine Waschmaschine, die mit 2,8 kg Kleidung (Polyester) gefüllt ist, gibt pro Waschladung rund 460.000 Kunststoffpartikel ab. Hochgerechnet gelangen in Österreich somit rund 21 Tonnen Mikroplastik ins Abwasser. [7]
Die Partikel gelangen in unsere Flüsse und später auch in die Ozeane. Wissenschaftler*innen haben herausgefunden, dass kleinste Wasserorganismen diese Partikel aufnehmen. Kleine Fische ernähren sich dann von diesen Organismen und werden später von größeren Fischen gefressen. In der Folge kommt dann der größere Fisch, welchen wir aus dem Meer angeln, auf unseren Teller und das Mikroplastik in unserer Nahrungskette. [8]

Neben den bereits genannten Problemen verursacht die Textilindustrie auch 10% der weltweiten Kohlenstoffemissionen. Neben der Produktion werden unsere Kleidungsstücke auch für die Herstellung kilometerweit transportiert. Die Mode-Lieferkette zeichnet sich durch eine globale Verteilung der Produktionsprozesse aus. Sie umfasst Branchen wie, der Landwirtschaft (für Naturfaser), der Petrochemie (für Kunststoffe) bis hin zur Verarbeitung der Stoffe, Logistik und dem Einzelhandel. Die weltweite Verlagerung der Textil- und Bekleidungsproduktion in Länder mit niedrigeren Arbeitskosten führte in vielen Ländern des globalen Nordens zu einem erheblichen Rückgang der Produktion, in einigen Fällen bis hin zum Aussterben der Industrie, und folgend auch einer Reduktion von Transparenz in der Lieferkette. Auch für nachgelagerte Hersteller*innen ist es oft schwierig zu wissen, woher die Rohstoffe stammen und wie sie verarbeitet wurden. Die Grafik aus K. Niinimäki (2020) zeigt euch, wo verschiedene Prozesse ablaufen und was dabei involviert ist: [15]

Die Modeindustrie hat auch negative Auswirkungen auf unsere Böden und Regenwälder und gefährdet somit unsere Ökosysteme. Wusstest du, dass Chemikalien ein großer Bestandteil unserer Kleidung sind? Gerade bei großen Baumwollproduktionen werden viele Chemikalien eingesetzt, welche nicht nur an unserer Kleidung haften bleiben, sondern auch wieder unsere Meere und Flüsse verunreinigen. [8][15]

Alternativen zu Fast Fashion
Gerade bei so großen Dingen, die wirken, als könnten sie nur von der Politik oder „größeren Mächten“ gestoppt werden, fühlen wir uns als Einzelperson oft machtlos. Dabei kann jede*r Konsument*in etwas gegen die Auswirkungen von Fast Fashion tun. Es gibt bereits zahlreiche Alternativen, um nicht bei Modelabes, die Fast Fashion betreiben, einkaufen gehen zu müssen.
[su_box title=“Meine Tipps:“ box_color=“#8ac8ab“ title_color=“#000″]
- Überlege mal! Brauchst du wirklich noch dieses eine T-Shirt oder ein neues Kleid, obwohl du noch genug im Schrank hast? Oft vergessen wir, was wir eigentlich alles besitzen. Vielleicht entdeckst du das ein oder andere Goldstück weit hinten in einer Schublade?
- Organisiere Kleider-Tausch-Partys mit deinen Freund*innen. Vielleicht hat ja der*die ein oder andere Freund*in Freude an ein paar deiner Kleidungsstücke.
- Kaufe Second Hand! Es gibt schon unzählige Möglichkeiten tolle Stücke zu finden. Meine online Lieblingsplattformen sind Willhaben, Vinted und Mädchenflohmarkt. Meine schönsten und Lieblingsteile sind Second Hand!
- Repariere deine Kleidung. Viele Dinge lassen sich ganz leicht reparieren. Auch Kleidung, die dir nicht mehr passt, kannst du oft ganz billig und einfach bei einer Schneiderei umnähen lassen. Auch viele Marken wie Patagonia setzen schon auf Reparatur und ermöglichen es Kleidung reparieren zu lassen.
- Sollte es aber dennoch mal was Neues sein, dann informiere dich. Es gibt schon unzählige nachhaltige und faire Modemarken! Auch wenn die Teile anfangs oft teurer wirken, hast du ein langlebigeres Textil, an dem du Jahre deine Freude haben kannst. Viele Blogger*innen haben auch schon eigene Listen mit nachhaltigen Marken zusammengestellt, da ist für jede*n etwas dabei. Hier mein Tipp für eine Liste mit nachhaltigen Modelabels!
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Warum H&M Conscious Collection alles andere als nachhaltig ist
Wenn ich mir ein neues Kleidungsstück kaufe, dann überlege ich zuerst lange, ob ich dieses überhaupt brauche, es Second Hand kaufen kann oder bei welcher Marke ich es kaufe. Hier recherchiere ich dann manchmal lange über die Produktionsbedingungen, die Herstellung, welche Fasern genutzt werden und vieles mehr. Viele Modelabels geben an, nachhaltig und fair zu produzieren, doch oft verbirgt sich leider eine ganz andere Wahrheit dahinter.
Auch Konzerne wie H&M versuchen auf den „Nachhaltigkeitszug“ aufzuspringen. Jedes Jahr bringt H&M zwei Conscious Collections auf den Markt und möchte damit zeigen, wie auch sie langlebige Mode produzieren können. Dabei wird Bio-Baumwolle benutzt und das Unternehmen möchte den Anteil an bio produzierter Baumwolle auch stetig steigern. Dies ist schon ein guter Schritt in die richtige Richtung und auch ökologischer als konventionelle Baumwolle,das Label „Bio“ sichert aber nur den biologischen Anbau der Fasern und sagt nichts über die Weiterverarbeitung aus wie zum Beispiel Farbstoffe eingesetzt werden oder wie die Kleidungsstücke veredelt werden. Häufig besteht das Garn (die Nähte) aus Polyester und ein Recyceln der Textilien ist nicht mehr möglich.[11][12][17]
Ebenfalls liegt das Unternehmen noch weit davon entfernt, seine Altkleider zu recyceln. Derzeit liegt der Anteil an recyceltem Material bei 1%. Bei einer Jeanskollektion lag der Anteil bei 20%. Dabei hätte der Anteil deutlich höher ausfallen können, jedoch nicht, wenn die Preise niedrig sind und die Stückanzahl riesig. H&M hat seit 2013 über 22.000 Tonnen Altkleider gesammelt, wenige davon haben jedoch ein zweites Leben bekommen. Eine Journalistin der Zeitschrift The Guardian behauptete, dass aufgrund der technischen Einschränkung von H&M, diese 12 Jahre bräuchten, um 1.000 Tonnen Altkleider neu aufzubereiten – eine Menge, die H&M derzeit in 48 Stunden produziert! [17] Stattdessen landen diese Altkleider auf Deponien und werden verbrannt. [11][12][17]
Ein großer Kritikpunkt ist , dass H&M versucht, Kleider mit „Nachhaltigkeit“ zu labeln, um mehr Kund*innen zu gewinnen. Weiters sorgen Rabatte wie z.B. bei abgegebenen Altkleidern auf den neuen Einkauf auch für einen erhöhten Konsum. Leider ist das für so ein Unternehmen nur ein Geschäftsmodell, mit dem versucht wird, noc mehr Mode zu verkaufen. Statt des Versuchs, Kund*innen zu einem nachhaltigen und sorgsameren Umgang mit Textilien zu bringen, wird nur angestrebt noch mehr zu verkaufen.
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Zum Schluss noch ein Film Tipp für euch:
the true cost – der Preis der Mode
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Das Quiz findest du hier.
- Eine durchschnittliche Nähminute in China kostet 0.04 Euro.
- Eine durchschnittliche Nähminute in Portugal kostet 0.16 Euro.
- Eine durchschnittliche Nähminute in Deutschland kostet 0.44 Euro.
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[1] Cambridge Advanced Learner’s Dictionary & Thesaurus, Cambridge University Press (2014). Online verfügbar unter: https://dictionary.cambridge.org/de/worterbuch/englisch/fast-fashion, zuletzt geprüft: 20.06.2021
[2] Minza will Sommer (2020): Zahlen, Fakten, Ziele | Was hat Mode mit Umweltschutz zu tun? Online verfügbar unter:
https://minzawillsommer.de/zahlen-fakten-ziele-was-hat-mode-mit-umweltschutz-zu-tun/, zuletzt geprüft: 20.06.2021
[3] Nachhaltiger Kleidung.de (2020): Fast Fashion – Definition, Ursachen, Statistiken, Folgen und Lösungsansätze. Online verfügbar unter: https://nachhaltige-kleidung.de/news/fast-fashion-definition-ursachen-statistiken-folgen-und-loesungsansaetze/, zuletzt geprüft am: 20.06.2021
[4] Madeleine Cobbing und Yannik Vicair (2017): Konsumkollaps durch Fast Fashion, Greenpeace Online verfügbar unter:
https://greenwire.greenpeace.de/system/files/2019-04/s01951_greenpeace_report_konsumkollaps_fast_fashion.pdf, zuletzt geprüft: 20.06.2021
[5] Global 2000 (o.J.): Alte Textilien. Online verfügbar unter: https://www.global2000.at/alte-textilien, zuletzt geprüft: 20.06.2021
[6] Bean Spectacles (o.J.): Was ist Fast Fashion? Das Geschäft mit der schnellen Mode. Online verfügbar unter: https://bean-spectacles.com/blog/2019/07/11/was-ist-fast-fashion/, zuletzt geprüft: 20.06.2021
[8]Mathilde Charpail (2017): Whats wrong with the fashion industry? Online verfügbar unter:https://www.sustainyourstyle.org/en/whats-wrong-with-the-fashion-industry?gclid=CjwKCAjwqvyFBhB7EiwAER786Ra6Mo4a10bA2b_sIvnZSinVOVR7ZkOZNhDlAbFEV9FtF5GI0AjZhBoCUe4QAvD_BwE, zuletzt geprüft: 20.06.2021
[9] Nachhaltiger Kleidung.de (2020): Fast Fashion – Definition, Ursachen, Statistiken, Folgen und Lösungsansätze. Online verfügbar unter:
https://nachhaltige-kleidung.de/news/fast-fashion-definition-ursachen-statistiken-folgen-und-loesungsansaetze/, zuletzt geprüft: 20.06.2021
[10] Bundeszentrale für politische Bildung (2018): Vor fünf Jahren: Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch eingestürzt. Online verfügbar unter:
https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/268127/textilindustrie-bangladesch, zuletzt geprüft: 20.06.2021
[11] Fabeau – Fashion Networkt (2016): Wie nachhaltig ist H&M wirklich? Online verfügbar unter: https://de.fashionnetwork.com/news/Wie-nachhaltig-ist-h-m-wirklich-,778721.html, zuletzt geprüft: 20.06.2021
[12] Stefanie Jakob (2019): H&M: Wie nachhaltig ist die Conscious Exclusive Kollektion wirklich?, Utopia. Online verfügbar unter:
https://utopia.de/hm-nachhaltig-conscious-exclusive-collection-79729/, zuletzt geprüft: 20.06.2021
[13]Niinimäki, K., Peters, G., Dahlbo, H. et al. (2020): The environmental price of fast fashion. Nat Rev Earth Environ 1, 189–200 (2020). https://doi.org/10.1038/s43017-020-0039-9
[14] Bick, R., Halsey, E. & Ekenga, C.C. The global environmental injustice of fast fashion.Environ Health 17, 92 (2018). https://doi.org/10.1186/s12940-018-0433-7
[15] Bruce, M. and Daly, L. (2006), „Buyer behaviour for fast fashion“, Journal of Fashion Marketing and Management, Vol. 10 No. 3, pp. 329-344. https://doi.org/10.1108/13612020610679303
[16] Schanda, I. Die Zukunft der Kleidersammlung muss nachhaltig und sozial sein. Österr Wasser- und Abfallw 72, 501–506 (2020). https://doi.org/10.1007/s00506-020-00726-0
[17] Lucy Siegle (2016): Am I a fool to expect more than corporate greenwashing? The Guardian. Online verfügbar unter:
https://www.theguardian.com/commentisfree/2016/apr/03/rana-plaza-campaign-handm-recycling, zuletzt geprüft: 20.06.2021
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