Weihnachtsbaum und Nachhaltigkeit?

Kann ich diese zwei Dinge miteinander verbinden? Kann ich zu Zeiten des Klimawandels überhaupt noch einen Weihnachtsbaum kaufen und zuhause aufstellen?  


Das grüne Österreich

Österreich besteht aus mehr als 4 Millionen Hektar Wald. Das sind in Österreich rund 48% der Staatsfläche und somit nach Slowenien das dichteste bewaldete Land Mitteleuropas. Zusätzlich gibt es einen deutlichen Zuwachs der Waldfläche seit den 1970er und dieser Trend setzt sich fort. Der Wald hat sich seit der Waldinventur von 2007/09 um 31.000 ha bis zur Inventur 2016/18 vergrößert. [1] [2]

Knapp 60% der Waldfläche in Österreich besteht aus Nadelholzreinbeständen, davon fast 35% aus reinen Fichtenbeständen. [4] Die Monokultur ist in Österreich leider noch eine der häufigsten Anbauformen. Doch die Konsequenzen werden, vor allem durch die steigenden Temperaturen und den explosionsartigen Schädlingsausbrüchen, immer deutlicher. Laubbäume werden in der Waldwirtschaft dadurch immer beliebter. [6] 

Danke lieber Wald

Ein Waldspaziergang ist nicht nur eine Bereicherung für unsere mentale Gesundheit, wie viele Studien bereits zeigen. So sinkt der Blutdruck, das Herz schlägt langsamer und die Muskeln entspannen sich. Auch für unser Gehirn hat, vor allem die Abfolge der Bäume und Farben eine beruhigende und entspannende Wirkung. [7][8] 

Der Wald als Schutzwald erlaubt es uns an sonst unbewohnbaren Hängen oder Tälern unsere Häuser zu bauen. Im Winter dient er als natürlicher Lawinenschutz, im Sommer schützt er Gebäude und Verkehrswege vor Erdrutschen und Hochwasser. [9][10] Zusätzlich bietet der Wald noch viele weitere Ökosystemleistungen, wie Lärmschutz, Bodenschutz, Trinkwasser und vieles mehr.[13] 

Was ist eine Ökosystemleistung (ÖSD)

Ökosystemleistungen sind direkte und indirekte Beiträge eines Ökosystems zum menschlichen Wohlergehen und somit Teil der Mensch-Umwelt-Beziehung. Es handelt sich um die tatsächlich vom Menschen in Anspruch genommene Leistung. ÖSD schaffen die Basis für grundlegende Bedürfnisse der Menschen wie z.B. Nahrung und Trinkwasser.[13][14]

(c) Lena Schneider

Einen wesentlichen Einfluss haben auch alte Wälder mit hohem natürlichem Anteil. Diese speichern viel Kohlenstoff in ihrer Pflanzenmasse und dienen als Speicher solange sie weiterwachsen. Dabei nimmt die gespeicherte Kohlenstoffmenge bis zu mehreren 100 Jahren zu und steigt auch noch bei hohen Bestandsalter der Bäume. Alte Bäume sind effektiverer Kohlenstoffspeicher als jüngere Bäume. Bricht ein alter Baum zusammen, wird viel Kohlenstoff in den Boden abgegeben, aber auch an die Luft. Jedoch handelt es sich hier um jahrhundertlange Prozesse.[5] Beim Österreichischen Wald wird davon ausgegangen, dass dieser 800 Millionen Tonnen Kohlenstoff speichert. [12] 

Oh Tannenbaum!

Geschichtlich stammen die ersten schriftlichen Erwähnungen aus dem Erlass im 16. Jahrhundert aus Deutschland. Diese erzählt von einem kleinen Weihnachtsbaum, der mit Äpfeln, Nüssen, Datteln und Papierblumen geschmückt ist. In Österreich ist der erste Christbaum im Volkskundeatlas im Jahre 1813 in Graz verzeichnet.[15]   

Die Nordmanntanne (Abies nordmanniana) kürt den ersten Platz unter den beliebtesten Weihnachtsbäumen. Sie besitzt einen gleichmäßigen und dichten Wuchs,ein saftiges Grün und versprüht einen angenehmen Duft. Gleich danach folgt die Blaufichte. Weitere Beispiele wären die Edel- oder Nobilistanne, Korktanne, Weißtanne, Weißfichten und Rotfichte. Viele der Bäume besitzen unterschiedliche Eigenschaften, trotz oftmals längerer Nadelhaltbarkeit werden Bäume mit einem symmetrischen Wuchs bevorzugt. [15] Gerade die beliebtesten Arten sind in Österreich nicht heimisch und stammen oftmals aus den USA (Blaufichte) oder aus dem Kaukasus (Nordtanne). Werden diese hier angebaut, müssten oftmals viele Pestizide eingesetzt werden. [17] 

In Österreich werden knapp 2,8 Millionen Weihnachtsbäume aufgestellt, davon stammen rund 2,5 Millionen Bäume aus heimischer Produktion. Somit werden nur 10% der Weihnachtsbäume aus dem Ausland importiert. Niederösterreich ist der größte Produzent. Hier werden rund 1,1 Millionen Bäume produziert. [16] Stammen die Weihnachtsbäume nicht aus heimischer Produktion werden diese aus Dänemark importiert. Dort werden die Bäume schon Anfang Oktober geschnitten und in Kühlhäusern gelagert, bevor sie über einen langen Transportweg nach Österreich gelangen.[26] Das ist alles andere als nachhaltig und klimafreundlich.   
 

Doch was passiert nach den festlichen Tagen mit dem schönen Grün? Allein in Wien werden jährlich 800 Tonnen an Christbäumen an den Sammelstellen der MA48 entsorgt. Christbäume werden oft kostenlos von der Gemeinde gesammelt und anschließend verbrannt und in Biomassekraftwerken zu Strom und Fernwärme verarbeitet. Die produzierte Energie reicht, um ein Monat lang über 1.000 Haushalte mit Strom und rund 2.500 Haushalte mit Fernwärme zu versorgen. In Wien werden auch einige der Bäume an Pinzgauer Bergziegen an der Deponie Rautenweg verfüttert. Oftmals sind die Bäume aber zu verunreinigt mit Schmuck oder Lametta, sodass eine Verwertung durch Tiere oder eine Kompostierung nicht mehr möglich ist. [23]  

Wird der Baum im eigenen Haushalt verbrannt, wird so viel Kohlenstoffdioxid frei, wie dieser in seinem Leben durch die Photosynthese aus der Atmosphäre aufgenommen hat. [24] 

A small guide

Bio Baum

Es empfiehlt sich Weihnachtsbäume am besten so regional wie möglich zu kaufen, dabei sollte zusätzlich auf “biologischen Anbau” geachtet werden. Zusätzlich kannst du beim Kauf auf Siegel wie “Naturland”, “Bioland”, “Demeter” oder dem EU-Label achten. Ebenfalls kann bei der Sortenauswahl auf heimische Baumarten gesetzt werden. [17][18] Biologische Christbaumkulturen verzichten auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger. In biologischen Baumkulturen wird das Gras durch Mulchen, Mähen oder durch spezielle Schafe (Shropshire Schafe) kurzgehalten. Es wird für ausreichende Pflanzenabstände gesorgt und Nützlinge werden eingesetzt, sodass ein Einsatz von Pestiziden gar nicht erst nötig ist. [21] Eine Liste mit Bezugsquellen von BIO-Christbäumen findest du von “die Umweltberatung” ausgearbeitet hier! (Angaben aus dem Jahr 2020)  

Ein spannendes Gespräch

Durch den Verzicht auf Pestizide und den Einsatz von großen landwirtschaftlichen Geräten, wie es in vielen Bio-Betrieben üblich ist, können die Anbauflächen auch von Insekten und Vögel genutzt werden. Im Gespräch mit dem Bio Bauern Gabriel Fegerl aus dem Waldviertel wurde mir der achtsame Anbau ihrer Baumkultur erklärt. Er verzichtet auf Pestizide, Dünger und den Einsatz von schweren Geräten. Bei den Anbauflächen handelt es sich vorwiegend um kleine eingezäunte Flächen, welche für andere Anbauarten aufgrund ihrer Exposition und Lage nicht geeignet wären. Eine größere Fläche im Forst mit Einbindung verschiedener Baumarten, indem später nur die Nordmanntannen herausgeschnitten werden ist ebenfalls bewirtschaftet. 

Ebenfalls erzählt er von vermehrten Ameisenhügel in diesen Flächen, sowie der Beobachtung, dass viele Vögel in den Tannen niesten. Eingezäunt müssen die Flächen aufgrund des hohen Rehbestandes im Waldviertel sein. Die Setzlinge werden aus Baumschulen in der Umgebung herangezogen. Wird ein Baum geerntet, wird dort ein neuer im Frühjahr angepflanzt, zeigt der Boden jedoch keine Ertragsfähigkeit mehr wird für 1-2 Jahre eine Pause mit Anbau von Klee (bringt wieder Stickstoff in den Boden) oder Getreide vorgenommen. Einen Erfolg mit heimischen Baumarten wie der Weißtanne sieht er leider nicht, da diese schon in der Generation vor Ihm kaum Erfolg im Verkauf gezeigt hatte.  

Grossingerhof 

Konventionelle Bäume werden auf landwirtschaftlichen Sonderflächen angebaut und sind oftmals karg was die Tier- und Pflanzenvielfalt angeht. Eine Alternative wären Bäume aus Forstbetrieben, ein sogenannter Echtholz-Weihnachtsbaum, sowie ein Teil im Bio Betrieb von Gabriel Fegerl entsteht In Deutschland stammen derzeit 5% der Weihnachtsbäume aus solchen Betrieben.  [17] Für Österreich habe ich diesbezüglich noch keine Zahlen gefunden.  

It’s a trap!

Finger weg von Plastikbäumen! Eigentlich klingt es ja ganz logisch, Plastikbäume schonen die Umwelt, da keine weiteren gefällt werden müssen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Die Produktion einer Plastiktanne kostet 48 kg CO2. Ein normaler Weihnachtsbaum macht dagegen nur rund 3 kg CO2 aus, und dabei fällt das meiste auf den Transport zurück. So müsste eine Plastiktanne 10-20 Jahre im Einsatz sein, um eine positive Ökobilanz zu bekommen. Jedoch werden diese oft schon nach 6-8 Jahren entsorgt. [19,20] 

Mieten statt Kaufen

Der Trend zu Bäumen in Kübel steigt in den letzten Jahren immer mehr. Die Idee dahinter, den Baum später wieder auszusetzten und wachsen zu lassen ist an sich eine gute. Allerdings ist die Erfolgschance, dass so ein Baum zu seiner vollen Größe heranwächst eher gering. Durch die warme Heizungsluft, den Stress und der oftmals viel zu kleinen Kübel für das große Wurzelwerk, können sich diese Bäume selten vollständig entwickeln. Sie leiden häufig an geschädigtem Wurzelwerk und vertrocknen oder werden aufgrund ihrer Schwäche von Schädlingen besetzt. [17] [19] [20 

Steht ein Baum im Kübel erstmal im Wohnzimmer, muss auch überlegt werden, was danach damit passiert. In Städten besitzen wenige Menschen einen eigenen Garten, wo der Baum eingepflanzt werden kann. Aber auch jährlich einen neuen Nadelbaum einzupflanzen wird auch im größten Garten irgendwann etwas eng.  

Daher bieten viele Baumschulen oder Forstbetriebe Leih-Weihnachtsbäume an. Der Christbaum kann so einfach über einige Wochen gemietet werden und wird später von professionellem Personal wieder ausgesetzt.  

Ein paar Anbieter*innen im Vergleich

Greentree

Greentree bietet Nordmanntannen rund um Wien an. Schon ab 70€ kann ein Baum im Topf gemietet werden. Dieser wird geliefert und nach den Feiertagen wieder abgeholt, zusätzlich kann dieser aber nach Wunsch auch in den eigenen Garten gepflanzt werden. Wird der Baum abgeholt wird versprochen, dass der Baum “wieder zurück in die Natur” gelangt. Es wird bei der Produktion und dem Materialeinsatz auf den kleinsten Fußabdruck geachtet. Ebenfalls werden die Bäume bereits im Topf gezogen und nicht nachträglich in einen Topf gedrückt, somit ist die Überlebenschance viel höher.  

Laut Homepage wurden 2019 97% der vermieteten Bäume wieder im Waldviertel ausgesetzt. Wie viele davon die kommenden Jahre überlebt haben ist jedoch nicht bekannt. Zusätzlich zeigen die Fotos (siehe Blogbeitrag “Es gibt ein Leben nach Weihnachten”) eindeutig, dass die Bäume in Reih und Glied in einer Monokultur angebaut werden. Ersichtlich ist jedoch nicht, ob diese wieder in ihren Töpfen zurückgesetzt werden und das kommende Jahr erneut benutzt werden.  

Mehr Infos siehe www.greentree.at/christbaum  


Grünbaum

Auch Grünbaum bietet Nordmanntannen ab 64€ an. Die Lieferung erfolgt ebenfalls im Raum Wien. Die Christbäume werden nach den Feiertagen wieder abgeholt und werden in Böheimkirchen und dem südlichen Waldviertel wieder “der Natur überlassen”. 

Nach einem kurzen Telefonat mit dem Geschäftsführer konnte ich nur herausfinden, dass die Bäume wieder inklusive ihrer Töpfe in die Anbauflächen eingesetzt werden und das kommende Jahr wieder vermietet werden. Wo jedoch diese Fläche sind, wurde mir nicht gesagt. Die Tannen werden in Norden Europas in Farmen gezogen und dann nach Österreich transportiert und von dort aus weitervermietet. Was mit Bäumen passiert, welche nicht mehr verleiht werden können, wurde mir nicht beantwortet. Zusätzlich konnte ich nicht herausfinden, auf welchen Flächen die Bäume stehen und unter welchen Umständen diese gepflegt werden.  

Mehr Infos siehe www.gruenbaum.at 


Ögreissler

Ögreissler bietet lebende Christbäume an. Hier besteht die Möglichkeit, sich den Christbaum für nächstes Jahr vormerken zu lassen. Währenddessen kommt dieser zurück in die Baumschule und wird dort gepflegt. Ebenfalls kann der Baum auch im eigenen Garten eingesetzt werden. Auf der Homepage findet sich eine ausführliche Pflegeanleitung. Ein zusätzlicher Pluspunkt, ist die Auslieferung der Weihnachtsbäume mit E-Autos. 

Die Bäume, auch hier hauptsächlich Nordmanntannen, werden in einer Baumschule herangezogen und nach ungefähr 4, 8 und 13 Jahren in Töpfe umgesetzt. Die Tannen bleiben dann solange in ihren Töpfen, bis sie nicht mehr vermietet werden können. Der Hauptgrund dafür ist häufig das Absterben dieser. 80% der Tannen, welche zurückkommen an den Betrieb überleben. Gründe für ihr Sterben sind häufig Wassermangel oder abgeschnittene Baumspitzen. 1/3 der Kunden pflanzen die Bäume selber Zuhause ein. Die Baumschule verzichtet auf Spritzmittel bei den Nordmanntannen und auch hier werden Schafe eingesetzt um die Flächen zwischen den Bäumen zu “mähen” und zu düngen. Wer weitere Informationen möchte, kann direkt auf der Homepage weitere Informationen beziehen.  

Mehr Infos siehe: www.oegreissler.at/lebende-christbaeume/


nachhaltige Alternativen finden

Wer seinem ökologischen Fußabdruck zum Jahresende noch etwas besonders Gutes tun will, verzichtet gänzlich auf den Christbaum und greift zu den unzähligen Alternativen zurück.  

(c) Lena Schneider

Gerade in den Corona Zeiten ist der pflanzliche Familienzuwachs in der ein oder anderen Wohnung vielleicht sogar etwas außer Ruder gelaufen. Oftmals bieten sich Zimmerpflanzen als Weihnachtsbaum an. Wir haben eine wunderschöne große Yucca im Wohnzimmer stehen, welche jährlich mit Naturmaterialien und selbstgemachten Schmuck aus Ton beschmückt wird.Eine weitere wunderschöne Alternative ist ein Baum aus Ästen. Dazu können Äste gesammelt werden und mit Schnüren verbunden, entsteht ein Baum an der Wand. Dieser kann unterschiedlich geschmückt werden und spart zusätzlich noch Platz. Lass dich von unserem Pinterest-Board inspirieren! Dieses findest du hier

Bäume schenken

Statt einen Baum fällen zu lassen, kann man auch ganz einfach einen neuen pflanzen. Unterstütze Bergwaldprojekte oder andere Projekte zum Thema Biodiversität und Artenvielfalt in unseren heimischen Wäldern.  

Eine weiteres spanendes Projekt ist der zusammengebaute Weihnachtsbaum von Keinachtsbaum. Hier werden modulare Ständer aus handgearbeitet Eschenholz mit Tannenzweigen bestückt. Das Schnittgrün stammt aus dafür angebauten Kulturen oder von Tannen, welche geschreddert werden und das Grün oftmals nur Abfall ist. Das Schnittgrün wird jedoch nur in Deutschland zum Versand und Verkauf angeboten. Hier könnte man jedoch selbstständig bei Förster*innen nachfragen ob eine Abgabe von Tannenzweigen möglich wäre.  

Less Waste

Sollte es doch ein klassischer Weihnachtsbaum werden, kannst du mit den Nadeln und Ästen noch viele gute Dinge zubereiten. Benutze dafür aber nur unbehandelte Bäume. Tipps und Tricks kannst du dir bei Wildkräuterspezialistinnen wie Blatt und Dorn holen oder sogar in ein E-book zum Thema “essbarer Weihnachtsbaum” von der talentierten Vildvuchs investieren. Die Äste lassen sich auch ganz einfach wiederverwenden. Als Grabschmuck oder zur Abdeckung von Beeten.  

Zero Waste Christbaum

Christbäume, sofern diese aus einem Bio Betrieb stammen, können oftmals auch gespendet werden. Informier dich vorab ob Zoos oder Reithöfe in der Umgebung das Reisig für ihre Tiere verwenden wollen. Der Tiergarten Schönbrunn nimmt jährlich nicht verkaufte Christbäume von verschiedenen Anbietern an. Sollten sie noch Kapazität für weitere Bäume haben, freuen sie sich auch über Spenden aus dem Privathaushalt. Wenn du einen Garten besitzt, kannst du auch für Tiere, wie Igeln, eine Überwinterungsmöglichkeit bauen. Lege dafür schon im Herbst ein “Igelhaus” aus Ästen und Blättern an und verdichte dieses im Neujahr mit frischem Reisig.  

Achte ebenfalls auf umweltfreundlichen Weihnachtsschmuck. Wieder benutzen statt wegwerfen. Vor allem bei der Entsorgung von Christbäumen ist darauf zu achten, dass der Baum frei von Schmuck ist, da dies zur Verunreinigung führen kann und die Bäume nicht weiterverarbeitet werden können beziehungsweise mühsam von Haken, Lametta oder Glaskugeln befreit werden müssen. [23


nachhaltige Christbaumkugeln

Solltest du doch Lust auf Schmuck und Deko haben, greife zu nachhaltigen Alternativen zurück. Investiere in zeitloses Design und verwenden die Dinge viele Jahre. Wir haben hier ein paar Tipps und Seiten wo du nachhaltigen Christbaumschmuck und Weihnachtsdeko finden kannst:

Grüne Erde

Avocado Store   

Kleine Fabriek 

Waschbär 

Willhaben (für gebrauchten Schmuck) 

DIYs zu selbstgemachten Weihnachtsschmuck aus Biopolymeren findest du in unserem Jugend forscht digital Video zu biologisch abbaubaren Sackerl und aus Papier im aktuellen Weihnachts-Experimentierhandbuch des Land NÖ

Weitere schöne Ideen für DIY Weihnachtsgeschenke findest du ins unseren gemeinsam Daheim Videos auf dem YouTube Kanal von Jugend forscht digital.

Die Wahl des Weihnachtsbaums wird zum Klima-statement!  

Quellen

[1] Russ W. (2019): Mehr als 4 Millionen Hektar Wald in Österreich. BFW-Praxisinformation 50: 3-7, Bundesforschungszentrum für Wald. Online verfügbar unter:https://www.waldwissen.net/de/technik-und-planung/waldinventur/waldflaeche-oesterreich , zuletzt geprüft: 22.11.2021

[2] Bauerhansl Ch., Koukal T., Schadauer K., (2008): Erste österreichweite Waldkarte basierend auf der Österreichischen Waldinventur. Online verfügbar unter:
http://bfw.ac.at/rz/wi.karten, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[3] Der Wald in Zahlen. Wald in Österreich. Online verfügbar unter:
http://www.wald-in-oesterreich.at/der-wald-in-zahlen/, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[4]Baumarten-Atlas für Österreich. Bundesforschungszentrum für Wald (2015). Online verfügbar unter:
https://www.waldwissen.net/de/lebensraum-wald/baeume-und-waldpflanzen/baumartenatlas-fuer-oesterreich, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[5] 8 Fakten zum Wald in Österreich. WWF . Online verfügbar unter:
https://www.wwf.at/artikel/8-fakten-zum-wald-in-oesterreich/, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[6] Russ W. (o.J.): Waldfläche wächst weiter – Tendenz zu mehr Laubholz. Forstliche Bundesversuchsanstalt – Österreichisches Waldforschungszentrum. Online verfügbar unter:
https://bfw.ac.at/inst7/publ/oefz12-97/russ.html, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[7] Jiménez F., Schiek H. (2016): Nur fünf Minuten im Wald stärken Ihr Selbstbewusstsein. Welt. Online verfügbar unter:
https://www.welt.de/gesundheit/article154517284/Nur-fuenf-Minuten-im-Wald-staerken-Ihr-Selbstbewusstsein.html, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[8] Beck H. (2017): Darum wirken Naturgeräusche so entspannend. GEO NR. 08/2017 – Lob der Unvernunft. Online verfügbar unter:
https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/16810-rtkl-hirnforschung-darum-wirken-naturgeraeusche-so-entspannend, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[9]Lange B.; Lüscher P.; Germann P. F.; Thormann J.-J.; Zürcher K. (2012): Hochwasserschutzwirkung von Tannen-Fichten-Wäldern. Wald Holz 93, 11: 31-34. Online verfügbar unter:
https://www.waldwissen.net/de/lebensraum-wald/schutzfunktion/hochwasser/hochwasserschutzwirkung, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[10] Was ist Schutzwald? Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik (Abteilung III/4). (2021) Online verfügbar unter:
https://www.schutzwald.at/wissen/was-ist-schutzwald.html, zuletzt geprüft: 22.11.2021
[11] Klein D.; Schulz C. (2011): Wälder und Holzprodukte als Kohlenstoffspeicher. LWF aktuell 85, S. 40 – 43. Online verfügbar unter:
https://www.waldwissen.net/de/lebensraum-wald/klima-und-umwelt/klimawandel-und-co2/kohlenstoffspeicher-wald, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[12] (2021): Kohlenstoffspeicher Wald. proHolz Austria, Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Holzwirtschaft. Online verfügbar unter:
https://www.proholz.at/wald-holz/oekosystem-wald/kohlenstoffspeicher-wald, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[13] Schulz C.; Mayer M. (2021): Ökosystemdienstleistungen – ein Mehrwert für die Forstwirtschaft?AFZ-Der Wald 03/2021 S. 24 – 28. Online verfügbar unter:
https://www.waldwissen.net/de/lebensraum-wald/klima-und-umwelt/oekosystemdienstleistungen-ein-mehrwert-fuer-die-forstwirtschaft, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[14] (o.J): Ökosystemleistungen. Umweltdachverband. Online verfügbar unter:
https://www.umweltdachverband.at/themen/naturschutz/biodiversitaet/oekosystemleistungen/, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[15] LK Steiermark (o.J.): Beliebteste Weihnachtsbäume in Österreich. Steirische Spezialitäten. Online verfügbar unter:
https://www.steirische-spezialitaeten.at/chronik/beliebteste-weihnachtsbaeume-oesterreich.html, zuletzt geprüft: 22.11.2021
[16] Wiener Zeitung (2019): Wirtschaftsfaktor Christbaum. Online verfügbar unter:
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/2041444-Wirtschaftsfaktor-Christbaum.html, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[17] Mast M. (2019): Schämen Sie sich für Ihren Weihnachtsbaum?. Die Zeit. Online verfügbar unter:
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-12/weihnachtsbaum-klimawandel-tannenbaum-umweltschutz-kaufen-mieten-nachhaltigkeit, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[18] Gensichen U. (2021):Weihnachtsbaum oder nicht? Schrot&Korn. Online verfügbar unter:
https://schrotundkorn.de/umwelt/weihnachtsbaum-alternativen, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[19] Nachhaltiger Christbaum. Wir leben nachhaltig. Online verfügbar unter:
https://www.wir-leben-nachhaltig.at/aktuell/detailansicht/nachhaltiger-christbaum, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[20]Hakenes J. (o.J.): Nachhaltiger Weihnachtsbaum: Kaufen, mieten – oder aus Plastik?. Online verfügbar unter:
[21]Das Beste für’s Fest: ein Bio-Christbaum. Die Umweltberatung. Online verfügbar unter:
https://www.umweltberatung.at/bio-christbaum, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[22]Hoffmann S. (o.J.): So können Sie den Weihnachtsbaum verwerten, statt ihn zu entsorgen. GEO Plus. Online verfügbar unter: https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/15488-rtkl-upcycling-tipps-so-koennen-sie-den-weihnachtsbaum-verwerten-statt, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[23]Christbaumsammelstellen in Wien, MA48, Stadt Wien. Online verfügbar unter: https://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/sauberestadt/christbaumsammlung/, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[24]Tamm C. (2012): Wie viel CO2 wird bei der Verbrennung von Holz frei? Online verfügbar unter: https://www.co2online.de/service/klima-orakel/beitrag/wie-viel-co2-wird-bei-der-verbrennung-von-holz-frei-8572/, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[25]Wald und Wasser zwei starke Partner, BMLRT. Online verfügbar unter: https://info.bmlrt.gv.at/themen/wald/wald-in-oesterreich/wald-und-biodiversitaet/wald_wasser.html, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[26]Bio Christbäume, Die Umweltberatung, Die Wiener Volkshochschulen. (2020) Online verfügbar unter: https://www.umweltberatung.at/download/?id=Christbaum-2052-umweltberatung.pdf, zuletzt geprüft: 22.11.2021

[27]Großingerhof. Online verfügbar unter: https://www.grossingerhof.at/grundsätze/produkte/weihnachtsbäume/, zuletzt geprüft: 22.11.2021

2 Kommentare zu „Weihnachtsbaum und Nachhaltigkeit?“

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